Restrukturierungsberatung
Von der Krisenanalyse zum priorisierten Maßnahmenportfolio.
In Restrukturierungen fehlt selten eine Maßnahmenliste. Das eigentliche Problem ist die Auswahl: Was muss sofort umgesetzt werden, was kann warten und welche Maßnahmen verbrauchen Ressourcen, ohne die wirtschaftliche Zielgröße ausreichend zu verbessern?
Eine Maßnahme kann einen hohen theoretischen EBIT-Effekt haben und trotzdem kurzfristig ungeeignet sein – etwa weil sie erst in zwölf Monaten wirkt, hohe Vorleistungen benötigt oder mit erheblichem Umsetzungsrisiko verbunden ist.
Deshalb sollten Maßnahmen nicht isoliert nach „Potenzial“ sortiert werden.
Maßnahmen stehen häufig nicht unabhängig nebeneinander. Eine Kapazitätserhöhung kann beispielsweise erst sinnvoll sein, wenn ein Engpass an anderer Stelle beseitigt wurde. Zwei Maßnahmen können dieselben Ressourcen benötigen oder sich gegenseitig ausschließen.
Operations Research kann dabei helfen, ein Maßnahmenportfolio unter konkreten Restriktionen zu optimieren. Probabilistische Modelle können zusätzlich abbilden, wie unsicher einzelne Wirkungen sind.
Besonders belastbar wird die Priorisierung, wenn sie auf einer Ursache-Wirkungs-Logik aufbaut: Welche operative Variable treibt Kosten, Produktivität, Marge oder Liquidität – und welche Maßnahme verändert genau diese Variable?
Damit wird aus einer Maßnahmenliste ein Entscheidungsmodell.
Eine Maßnahme ist nicht erfolgreich, weil sie als „umgesetzt“ markiert wurde. Entscheidend ist, ob die erwartete Ergebnis- oder Liquiditätswirkung tatsächlich eingetreten ist. Benefit Tracking und regelmäßige Modellupdates schließen deshalb den Kreislauf.
Von der Krisenanalyse zum priorisierten Maßnahmenportfolio.
EBIT-, Kosten- und Produktivitätstreiber systematisch analysieren.
Operative Ursachen und Engpässe gezielt vertiefen.
Im Erstgespräch klären wir Zielgröße, Optionen, Unsicherheit und Datenlage – ohne unnötigen Methodenballast.